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DielenDie älteste Form der Holzfußböden. Breite und lange Elemente, oft in Raumlängen.
Durch die mächtige Dimensionierung der Dielen ist generell mit Fugen, von nicht selten mehreren mm zu rechnen (je breiter die Dielen, desto wahrscheinlicher), deshalb ist für Dielen eine Holzfeuchte beim Einbau von max. 12 % (besser 8 - 10 %) Bedingung, um die Fugenbildung weitestgehend einzuschränken. |
 | Hobeldiele |
Massivdielen in Raumlängen oder Hobeldielen mit Nut und Feder zur vollflächigen Verklebung (PU) auf planebenem Untergrund oder schrauben, nageln auf Balkenlage, Unterkonstruktion.
Stärke: 15-50 mm, Länge bis zu 15 Meter möglich.
Renovierbarkeit: sehr gut ( 5-7 mal abschleifbar )
Fußbodenheizung: mäßig - negativ ( Wärmedurchlaßwiderstände der Holzarten beachten ) |
 | Massiv-Kurzdiele |
Endbehandelte oder rohe Massivdielen in Kurzlängen mit Nut und Feder umlaufend, zur vollflächigen Verklebung auf planebenem Untergrund oder schrauben, nageln auf Unterkonstruktion.
Stärke: 15-33 mm
Schiffboden oder als gestalteter Dielenboden (englisch, Kassette etc.).
Renovierbarkeit: sehr gut ( 5 -7 mal abschleifbar )
Fußbodenheizung: mäßig - negativ ( Wärmedurchlaßwiderstände der Holzarten beachten ) |
FertigparkettOb großflächige Parkettelemente als Schiffsboden oder Landhausdielen, die meist 3-schichtigen Verlegeelemente ermöglichen schnelles und einfaches Verlegen; ganz gleich ob schwimmend verlegt oder vollflächig verklebt. Zur schwimmenden Verlegung ist ein dreischichtiges Fertigparkett notwendig. Einer festen, vollflächigen Verklebung sollte jedoch immer der Vorzug gegeben werden, da dies die Lebensdauer erheblich erhöht.
Mehr und mehr setzt sich vor allem im Neubau auch der Einzelstab als Fertigelement im Mehrschichtaufbau durch, da dieser die Optik eines massiven Stabparkett herstellt, jedoch durch höhere Formstabilität und geringere Einbauhöhe überzeugt. Hiermit können auch Böden mit nervösen Hölzern auf Estrich mit Fußbodenheizungen hergestellt werden.
Die Verlegezeiten werden durch die fertigen, passgenauen Elemente erheblich reduziert, so dass nach dem Abbinden des Klebstoffes der Boden sofort nutzbar ist.
Die Gesamt - Lebensdauer (25 - 50 Jahre) liegt jedoch deutlich unter der des Massivparkett.
Je stärker die Nutzschicht ( Edelholzschicht, Decklage) desto länger die Lebensdauer.
Bei den Mehrschichtern hängt die Belastbarkeit nicht nur von der Holzart, sondern auch vom Gesamtaufbau, von der Stärke der Nutzschicht und von Art und Güte der Mittellage ab. |
 | Fertigparkett Einzelstab, 2-Schicht_Parkett |
Endbehandeltes Fertigparkett zur vollflächigen Verklebung Oberfläche: lackiert/geölt, Decklage ( 3,5-6 mm ) aus gewünschter Holzart, darunter Sperrholz, selten mit Mittellage und Gegenzug oder andere Holzart.
Stärke: 10-16 mm
In Abhängigkeit der Stab-Dimension alle Verbände möglich.
Mehr und mehr setzt sich zweischichtiges Parkett vor allem im Neubau aber auch in der Renovierung durch, da es die Optik eines massiven Stabparkett herstellt, jedoch durch höhere Formstabilität und geringere Einbauhöhe überzeugt. Hiermit können auch Böden mit nervösen Hölzern auf Estrich mit Fußbodenheizungen hergestellt werden.
Die Verlegezeiten werden durch die fertigen, passgenauen Elemente erheblich reduziert, so dass nach dem Abbinden des Klebstoffes der Boden sofort nutzbar ist.
Renovierbarkeit: gut-mäßig ( 2-3 mal abschleifbar )
Fußbodenheizung: sehr gut |
 | Fertigparkett Landhausdiele |
Endbehandeltes Fertigparkett zur schwimmenden oder vollflächig verklebten Verlegung Oberfläche: lackiert/geölt, meist aus 3 Lagen: Decklage (3,5-6 mm) aus gewünschter Holzart, Mittellage und Gegenzug aus Weichholz/Sperrholz, selten aus der gleichen Holzart, oder zweischichtig mit Sperrholz.
Stärke 10 - 23 mm
Schiffboden oder als gestalteter Dielenboden (englisch, Kassette, etc.). Landhausdielen haben gegenüber massiven Hobeldielen neben einer kontrollierten Holzfeuchte den Vorteil ihres dreischichtig abgesperrten Aufbaus. Hierdurch entsteht ein weitgehend fugenfreier Boden. Darüber hinaus können sie in größeren Breiten hergestellt werden, ohne dass mit Verwerfungen (konkav/konvex) zu rechnen ist.
Renovierbarkeit: gut-mäßig ( 2-3 mal abschleifbar )
Fußbodenheizung: gut (vollflächig verklebt) |
 | Fertigparkett Schiffboden-Diele |
Endbehandeltes Fertigparkett zur schwimmenden oder vollflächig verklebten Verlegung Oberfläche: lackiert/geölt, meist aus 3 Lagen: Decklage (3,5-6 mm) aus gewünschter Holzart, Mittellage und Gegenzug aus Weichholz/Sperrholz.
Stärke 10 - 25 mm
Ausschließlich für Schiffbodenverband.
Fertigparkett-Elemente nach DIN 280 Teil 5 haben einen mehrschichtigen Aufbau.
Für die Nutzschicht werden Sägefurniere von üblicherweise 3 - 5 mm, jedoch mindestens 2 mm Dicke verwendet. Als Trägermaterial bzw. Mittellage werden diverse Holzwerkstoffe, z.B. Spanplatten, Sperrholz oder Holzfaserplatten, hauptsächlich jedoch Nadelholzlagen, quer zur Decklage verwendet.
Renovierbarkeit: mäßig ( 2-3 mal abschleifbar )
Fußbodenheizung: gut |
 | Furnierboden |
Endbehandeltes Fertigparkett zur schwimmenden oder vollflächig verklebten Verlegung Oberfläche: lackiert/geölt, meist aus 2 Lagen: durchtränkte Decklage (0,2 - 0,8 mm) aus gewünschter Holzart, Unterlage MDF oder Zweischichtig mit Sperrholz.
Stärke 10 - 23 mm
Schiffboden oder als gestalteter Dielenboden (englisch, Kassette, etc.).
Renovierbarkeit: sehr schlecht (max. 1 mal abschleifbar / keine Walzenschleifmaschinen verwenden !!!)
Fußbodenheizung: gut |
MassivparkettIst in seiner Dauerhaftigkeit unbestritten ( Lebensdauer min. 50 – 100 Jahre) und erreicht durch das meist hohe Gewicht sehr gute Schalldämmwerte.
Es besteht ( in Abhängigkeit der Holzart ) die Möglichkeit der Dimensionsveränderungen ( quellen oder schwinden) bei ungünstigen Umgebungsbedingungen.
Massivparkett ist immer schubfest mit dem Untergrund zu verbinden ( schrauben, nageln, kleben ). |
 | Hochkanntlammelle massiv |
Massivparkett ohne Nut und Feder zur vollflächigen Verklebung auf planebenem Untergrund leicht austauschbar und besonders belastbar. Kleindimensionierte Einzelstäbe, zu Einheiten mit Klebestreifen verbunden. Jedes Muster ist möglich.
Stärke: 10-23 mm
Hochkantlamellenparkett oder Industrieparkett ist ein Nebenprodukt aus der Mosaikparkett-Produktion.
Für Hochkantlamellenparkett werden Mosaikparkettlamellen mit der besseren Schmalseite nach oben zu Verlegstreifen mit einer Breite von einer Lamellenlänge mit einem Klebstreifen zusammengefasst. Diese Verlegeeinheiten werden mit durchlaufenden Kopf- und Längsfugen verlegt. Hochkantlamellenparkett hat eine Dicke von 10 - 23 mm, die Lamellenbreite beträgt 8 mm gelegentlich auch als Breitlamelle bis 16 mm.
Renovierbarkeit: sehr gut ( 7-9 mal abschleifbar )
Fußbodenheizung: gut (10 mm) -mäßig ( Wärmedurchlaßwiderstände der Holzarten beachten ) |
 | Lamparkett |
Ohne Nut und Feder zur vollflächigen Verklebung auf planebenem Untergrund,
leicht austauschbar.
Stärke: 6-15 mm
In Abhängigkeit der Stab-Dimension alle Verbände möglich.
Lam- oder auch Dünnbrettparkett wird überwiegend in 10 mm Dicke hergestellt, es gibt gelegentlich auch Hölzer von 6 mm und bis zu 15 mm Dicke. Die Breiten liegen zwischen 40 und 55 mm, selten bis 70 mm. Die Längen liegen zwischen 200 und 800 mm.
Bei Stäben mit zu geringer Breite im Verhältnis zur Stablänge (optimal= 1:4 -5) ist in Abhängigkeit der Holzart mit stärkeren Verwerfungen zu rechnen.
Lamparkett wird in Einheiten als Einzelstäbe oder als vorgefertigte Verlegeeinheiten in der Art wie Mosaikparkett in vielfältigen Mustervarianten geliefert.
Renovierbarkeit: gut ( 4 -5 mal abschleifbar )
Fußbodenheizung: mäßig - negativ ( Wärmedurchlaßwiderstände der Holzarten beachten ) |
 | Mosaikparkett |
Kleindimensionierte Stäbe in Verlegeelementen, ohne (DIY meist mit) Nut und Feder zur vollflächigen Verklebung auf planebenem Untergrund Mosaikparkett besteht aus Vollholz. Es hat eine Stärke von 8-10 mm, eine Breite von 18-25 mm und eine Länge bis 180 mm. Die einzelnen Mosaikparkettlamellen werden zu verschiedenen Mustern ( als Würfel, engl. Verband, Schiffboden, Fischgrat, Burgunder u.v.a. ) im Werk auf Trägermaterial (Gitter/Papier) zusammengesetzt. Mosaikparkett kommt meist roh in den Handel, selten als Fertigparkett dann oft mit Metallspeichen zusammengehalten.
Die am häufigsten verwendete Form ist der Würfelboden.
Renovierbarkeit: gut ( 4 -5 mal abschleifbar )
Fußbodenheizung: gut ( Wärmedurchlaßwiderstände der Holzarten beachten ) |
 | Riemen |
Mit Nut und Feder zur vollflächigen Verklebung auf planebenem Untergrund oder schrauben, nageln auf Unterkonstruktion, fallende Längen.
Stärke: 14-23mm
Ausschließlich Schiffbodenverband, Parkettriemen bestehen aus Vollholz. Die Gesamtstärke liegt zwischen 14 - 22mm. Die Verbindung der Stäbe untereinander erfolgt durch eine angehobelte Feder. Parkettriemen sind in den Längen zwischen 350 und 1500 mm und in Breiten zwischen 45 und 100 mm lieferbar.
Renovierbarkeit: sehr gut ( 5-7 mal abschleifbar )
Fußbodenheizung: mäßig - negativ ( Wärmedurchlaßwiderstände der Holzarten beachten ) |
 | Stabparkett |
Mit Nut und Feder zur vollflächigen Verklebung auf planebenem Untergrund.
Stärke: 14 - 23 mm ( selten stärker )
In Abhängigkeit der Stab-Dimension alle Verbände möglich.
Stabparkett nach der DIN 280 Teil1 besteht aus Vollholz. Die Gesamtstärke liegt bei 22 mm, die Oberwangendicke bei 10 mm. Die Verbindung der Stäbe untereinander erfolgt entweder durch Hirnholzfedern (Querholzfedern) oder durch eine angehobelte Feder. Parkettstäbe sind in Längen zwischen 250 und 800 mm und in Breiten zwischen 45 und 80mm lieferbar.
Das gängigste Stabmaß ist 500 mm Länge und 60 - 70 mm Breite.
Abweichend hiervon sind auch 14-16 mm starke Stäbe im Handel.
Die Verlegerichtlinien sind in der DIN 18356 vorgeschrieben.
Renovierbarkeit: sehr gut ( 5-7 mal abschleifbar )
Fußbodenheizung: mäßig - negativ ( Wärmedurchlaßwiderstände der Holzarten beachten ) |
 | Tafelparkett |
Die sehr feine Art des Parketts.
Einzelelemente werde zu einem Muster in Form einer Tafel zusammengefügt, welche aneinander gelegt ein Flächenmuster darstellen. Oft sind die Tafeln mit Intarsien aus verschiedenen Edelhölzern versehen.
Die bis zu 10 mm starken Deckfurniere wurden früher meist auf Nadelholz-Tafeln mit Knochenleim verklebt und nach dem Einbau abgezogen. Heute erhältliches Tafelparkett wird oft im Werk auf Trägermaterial (Gitter/Papier) zusammengesetzt.
Ein auch noch so alter Tafelboden ist ein echter Schatz und sollte in jedem Fall erhalten werden.
Renovierbarkeit: Alte Tafelböden - sehr schwierig und nur vom Fachmann auszuführen ( 2-4 mal abschleifbar )
Neue Tafelböden - gut ( 4-5 mal abschleifbar )
Fußbodenheizung: mäßig - negativ ( Wärmedurchlaßwiderstände der Holzarten beachten ) |
 | Holzpflaster |
Hirnholzparkett oder Holzpflaster hat neben der besonderen optischen Erscheinung eine extrem hohe Belastbarkeit und Lebensdauer. Es ist leicht durch einfaches Auswechseln der beschädigten Klötzer zu reparieren.
Die scharfkantig geschnittenen Klötzer, werden so verlegt, dass die Hirnholzseite als Lauffläche benutzt wird.
Diese hervorragenden Eigenschaften macht Holzpflaster gerade auf hoch beanspruchten Flächen zum sinnvollen Bodenbelag.
Holzpflaster ist in DIN 68702 genormt.
Renovierbarkeit: sehr gut ( mind. 7-9 mal abschleifbar )
Fußbodenheizung: mäßig - negativ ( Wärmedurchlaßwiderstände der Holzarten beachten ) |
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