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 | Acryl -Lack |
Polymere aus Acryl- und Methacrylsäure, häufig gemischt mit Alkyd- oder Epoxidharzen.
Durch Abgabe des Verdünnungsmittel Wasser härten diese Lacke aus, und bilden eine meist offenporige Oberfläche, wenig Licht- und Hitzebeständig. Elastizität, Haftung und Härte sind gut. Der Lösemittelanteil liegt unter 20 %. Behandelte Flächen neigen zur Vergrauung.
Abriebfestigkeit: mittel
Schmutzempfindlichkeit: gering
Pflegeaufwand: gering
Raumluftbelastung während Verarbeitung: geringe Abgabe von Lösungsmitteln und Geruchsstoffen
Raumluftbelastung nach Endhärte: geringe bis sehr geringe Abgabe von flüchtigen Substanzen |
 | Alkydharz - Lack |
Alkydharz ist das am häufigsten verwendete Bindemittel auf Polykondensatbasis und wird mit trockenen oder nicht trockenen Ölen ( Holz-,Lein,-,Rizinus- oder Sojaöle) modifiziert.
Härten durch eine Veresterung seitens der Alkohole in Abhängigkeit der Umgebungsbedingungen aus.
Alkydharz-Lacke sind Diffusionsoffen und eignen sich auf Grund ihrer Elastizität ausgezeichnet für Dielen- und Riemenböden, geringe Seitenverleimung.
Abriebfestigkeit: mittel
Schmutzempfindlichkeit: gering
Pflegeaufwand: gering
Raumluftbelastung während Verarbeitung: starke Abgabe von Lösungsmitteln und Geruchsstoffen
Raumluftbelastung nach Endhärte: geringe bis sehr geringe Abgabe von flüchtigen Substanzen |
 | Anstrich für Tannenfußböden |
Zusammensetzung:
1/2 kg Gelbholz
1/4 kg Ocker
1/10 kg Pottasche
1/2 kg gelbes Wachs
Zubereitung:
Das Gelbholz wird 24 Stunden vor der Zubereitung eingeweicht um den Farbstoff auszulösen und dann durch ein Sieb gepreßt. In die Hälfte dieser Farbenbrühe gibt man das in kleine Stücke geschnittene gelbe Wachs, setzt die Mischung auf die Feuerstelle und bringt sie unter ständigem rühren zum kochen.Dann fügt man die Pottasche zu und läßt die Mischung abkühlen.
In der anderen Hälfte der Gelbholzbrühe wird der Ocker aufgelöst und zum kochen gebracht. Während des aufkochens die andere Mischung vorsichtig unterrühren.
Während des kochens wird fleißig umgerührt, bis zum erkalten weiter umrühren.
Verarbeitung: In zwei oder mehreren Schichten mit dem Pinsel auftragen und danach abbürsten. |
 | Beize |
Zur farblichen Gestaltung von Parkett und Holzböden.
Beize ist in vielen Farbtönen erhältlich, die meist auch untereinander gemischt werden können. Das Beizen von Parkett und Holzböden ist nicht unproblematisch und führt bei schlechter Pflege und der damit verbundenen Abnutzung der Oberflächen schnell zu einem unansehnlichen Mix aus natürlicher Holzfarbe und Einfärbungen. Die Endbehandlung kann sowohl mit Imprägnierungen, als auch mit Versiegelungen vorgenommen werden.
Sinnvoller als Beize sind pigmentierte Öle, da diese leichter in der Anwendung und Pflege sind und eine homogene Farbveränderung bewirken. |
 | Bohnerfarbe |
Zusammensetzung:
125g gelbes wachs
33 g Seife
2 Liter starke Seifensiederlauge
70 g Leim
1Liter Wasser
10 g Gummi Arabicum
1/4 Liter spiritus
120 g Satinober oder Goldocker
Statt Lauge und Seife kann auch Soda benutzt werden !
Zubereitung:
Das Wachs wird zerschnitten und mit der Seife in der Seifensiederlauge unter ständigem rühren so lange gekocht bis die Flüssigkeit weißlich aussieht. Der Leim wird unter Zugabe des Gummi Arabicum, Spiritus und Satinober im Wasser gelöst und der Masse beigefügt.
Verarbeitung:
Die Fußböden müssen zuvor mit Leimwasser getränkt werden. Danach wird die Farbe mit dem Pinsel gleichmäßig warm aufgetragen. Nach dem erhärten mit einer Bürste glänzend reiben. |
 | Bohnerwachs |
Zusammensetzung:
100 g weißes Wachs
66 g Terpentinöl
60 g Spiritus
Zubereitung:
Man übergießt das Wachs mit dem Terpentinöl und läßt dies bei geringer Hitze schmelzen. Die Masse abkühlen lassen bis sie weißlich erscheint. Dann den Spiritus hinzufügen und bei geringer Wärme gut vermischen.
Verarbeitung: Das Bohnerwachs wird mit einem wollenen lappen aufgetragen und poliert. |
 | Guter Fussbodenlack |
Zusammensetzung:
333 g guten Schellack
133 g bestes Kolophonium
34 g Kampher
1 1/3 kg Weingeist
Zubereitung:
Die Zutaten werden zusammen unter Wärme aufgelöst und während der Auflösung oft umgeschüttelt.
Verarbeitung: Der Lack wird in zwei- bis dreimaligem Anstrich mit einem feinen Pinsel aufgetragen. |
 | Harnstoffharz - Lack |
Basis sind gelöste Harnstoffformaldehydharze die durch Erhitzung aushärten. Meist als 2-Komponenten Lack erhältlich.
Gute Füll- und Haftkraft, jedoch gegenüber Wasser und Temperaturschwankungen nur begrenzt beständig. Wenig elastisch bis sehr spröde.
Abriebfestigkeit: mittel bis sehr hoch
Schmutzempfindlichkeit: gering
Pflegeaufwand: gering
Raumluftbelastung während Verarbeitung: starke Abgabe von Formaldehyd, Lösungsmitteln und Geruchsstoffen
Raumluftbelastung nach Endhärte: geringe bis sehr geringe Abgabe von Formaldehyd und flüchtigen Substanzen |
 | Hartwachsöl |
Einmal - Auftrag auf Basis natürlicher Öle mit hohem Wachsanteil, Lösemittel und Aditive.
Hartwachsöl ist eine Kombination aus Ölen und Wachsen, die die Auftragszeit im Vergleich zur herkömmlichen Variante ( Einzelauftrag von Öl und anschließende Wachsbehandlung ) minimiert. Durch das schnelle Verschließen der Holzporen mit Wachs ist die Imprägnierung des Holzes im Vergleich geringer und damit verbunden der Pflegeaufwand höher.
Abriebfestigkeit: mittel
Schmutzempfindlichkeit: mittel bis hoch
Pflegeaufwand: hoch
Raumluftbelastung während Verarbeitung: geringe Abgabe von Lösungsmitteln und Geruchsstoffen
Raumluftbelastung nach Endhärte: geringe bis sehr geringe Abgabe flüchtiger Substanzen |
 | Kunstharzlacke |
Bezeichnet alle Lacke deren Haupt - Bindemittel Kunstharze sind.
Häufigste Verwendung der Bezeichnung im Zusammenhang mit Alkyd -,Urethanharzlacken, welche mit modifizierten Ölen unter Abgabe des Lösemittels und Veresterung der Alkohole aushärten (Ölkunstharzlack).
Elastischer als DD - , und SH Lacke, daher finden sie oft bei Versiegelungen von stark arbeitenden Hölzern und Riemen- und Dielenböden Verwendung. Geringe Seitenverleimung der Hölzer.
Abriebfestigkeit: hoch
Schmutzempfindlichkeit: gering
Pflegeaufwand: gering
Raumluftbelastung während Verarbeitung: starke Abgabe von Lösungsmitteln und Geruchsstoffen
Raumluftbelastung nach Endhärte: geringe bis sehr geringe Abgabe von flüchtigen Substanzen |
 | Lackpolitur |
Zusammensetzung:
8 Teile rektifizierter Holzgeist
11/2 Teile Schellack
1 Teil Benzoe
Zubereitung: Die Zutaten werden unter Wärme aufgelöst und dann filtriert.
Verarbeitung: Auftrag mittels Polierballens oder feinem Pinsel. |
 | Lauge, Bleiche |
Inhaltsstoffe: Wasser, Kalk ,Titandioxid, Tenside, Kalilauge, Gummi arabicum, Xanthan, Methylcellulose, Citrat Öle und Alkohol in unterschiedlichen Zusammensetzungen ( Volldeklaration des Herstellers anfordern )
Lauge ist in unterschiedliche Ausführungen für Laub- und Nadelhölzer erhältlich.
Bleicht die Oberfläche und verhindert das Vergilben.
Muß mit Seife oder Ölen endbehandelt werden. |
 | Lösemittelbasierende Imprägnierungen |
Synthetische oder natürliche Öle oder Harze mit Tiefenwirkung in Lösungsmitteln gelöst.
Abriebfestigkeit: mittel bis hoch
Schmutzempfindlichkeit: mittel
Pflegeaufwand:mittel
Raumluftbelastung während Verarbeitung: starke Abgabe von Lösungsmitteln und Geruchsstoffen.
Raumluftbelastung nach Endhärte: geringe bis sehr geringe Abgabe von flüchtigen Substanzen. |
 | Mattiere |
Zusammensetzung:
300 g Schellack
1/2 Liter Spiritus
100 g Terpentinöl
Zubereitung:
Der Schellack wird im Spiritus aufgelöst. Das Wachs in dem heißen Terpentinöl auflösen und der Masse zusetzen.
Verarbeitung: Die Mattiere mit einem Pinsel auftragen und mit einem wollenen Lappen aufpolieren. |
 | Melaminharz - Lack |
Basis sind gelöste Melaminformaldehydharze die durch Erhitzung aushärten. Meist als 2-Komponenten Lack erhältlich.
Gute Füll- und Haftkraft, jedoch gegenüber Wasser und Temperaturschwankungen nur mässig beständig. Wenig elastisch bis sehr spröde.
Abriebfestigkeit: sehr hoch
Schmutzempfindlichkeit: gering
Pflegeaufwand: gering
Raumluftbelastung während Verarbeitung: starke Abgabe von Formaldehyd, Lösungsmitteln und Geruchsstoffen
Raumluftbelastung nach Endhärte: geringe bis sehr geringe Abgabe von Formaldehyd und flüchtigen Substanzen |
 | Ochsenblut |
Ursprünglich aus echtem Rinderblut gewonnener Anstrich für Hölzer.
Ein Rezept nennt 100 Liter Ochsenblut, davon 30 Liter Serum, das mit 25 kg Sumpfkalk und etwas Eisenoxid und Leinöl versetzt wird.
In der Gegenwart rote Farbe für Holzfussböden.
Eine Pigmentmischung aus rotem Eisenoxidpigment und z.B. Irgazin Rubin kann beliebig eingestellt werden um hellere oder dunklere Farbtöne zu erzielen. Die Pigmente sind in allen üblichen Bindemitteln zu gebrauchen (Casein, Kalk, Leim, Gummiarabikum, Wasserglas, Acryldispersionen oder Leinöl)
Altanstriche sind oft stark bleihaltig. |
 | Öl-Lack |
Auf Basis von Holz-, Lein-, Rizinus- oder Sojaöl unter Zugabe des Lösungsmittels Terpentin ( oder Testbenzin ).
Die Aushärtung erfolgt pysikalisch durch Verdunstung und durch die Aufnahme von Sauerstoff seitens der Ölanteile.Gute Elastizität, jedoch mechanisch nur mässig belastbar.
Abriebfestigkeit: gering bis mittel
Schmutzempfindlichkeit: gering
Pflegeaufwand: gering
Raumluftbelastung während Verarbeitung: starke Abgabe von Lösungsmitteln und Geruchsstoffen
Raumluftbelastung nach Endhärte: geringe bis sehr geringe Abgabe flüchtiger Substanzen |
 | Polyurethanharzlack,PU-Lack (DD-Lacke) |
Meist zweikomponentige Lösemittellacke; ergeben sehr widerstandsfähige Versiegelungen. DD bezeichnet: Desmophen=Polyester - Desmodur= Isocyanat
Härtet durch die Verdunstung des Lösemittels (meist Ester) und Aufnahme von Luftfeuchtigkeit fast verlustfrei aus. Als Wasserlack, sowie als lösemittelhaltiger Lack erhältlich.
Abriebfestigkeit: sehr hoch
Schmutzempfindlichkeit: sehr gering
Pflegeaufwand: sehr gering
Raumluftbelastung während Verarbeitung: geringe ( bei Wasserlack ) bis starke Abgabe von Lösungsmitteln und Geruchsstoffen
Raumluftbelastung nach Endhärte: geringe bis sehr geringe Abgabe von flüchtigen Substanzen |
 | PU - Imprägnierungen ( PU-Öl ) |
stark lösemittelhaltige PU Imprägnierunslacke für Parkett und Holzböden mit hoher Haftfestigkeit
Beschreibt sehr dünnflüssige Lacke, die sehr tief in das Holz eindringen.
Aufgrund der hohen Lösemittelanteile sehr flüchtig und schnell trocknend.
Besonders für stark beanspruchte Böden zu empfehlen.
Abriebfestigkeit: sehr hoch
Schmutzempfindlichkeit: gering
Pflegeaufwand: gering
Raumluftbelastung während Verarbeitung:
sehr starke Abgabe von Lösungsmitteln und Geruchsstoffen
Raumluftbelastung nach Endhärte:
Geringe bis sehr geringe Abgabe flüchtiger Substanzen |
 | PU - Wasserlack |
wasserbasierter Polyurethanlack
siehe PU-Lack und Wasserlacke |
 | Säurehärtende Lacke, SH-Lack |
Beschreibt stark lösemittelhaltige Harnstoffharz-Formaldehydharz-, Phenolharz- oder Melaminharzlacke.
1 Komponenten Lacke: Harze härten durch Hitze aus
2 - Komponenten Lacke: Harze härten durch die Zugabe eines Härters aus.
Sehr preiswerte Parkett-Lacke mit hoher Füll- und Haftkraft und hoher Härte. Formaldehydabspaltung auch nach Endhärte, jedoch meist nur geringfügig.
Abriebfestigkeit: mittel bis sehr hoch
Schmutzempfindlichkeit: sehr gering
Pflegeaufwand: sehr gering
Raumluftbelastung während Verarbeitung:
Starke Abgabe von Formaldehyd, Lösungsmitteln und Geruchsstoffen
Raumluftbelastung nach Endhärte:
Geringe bis sehr geringe Abgabe von Formaldehyd und flüchtigen Substanzen |
 | Schellackpolitur |
Zusammensetzung:
18 Teile Schellack
1 Teil Mastix
1 Teil Sandarach
Zubereitung:
Die Zutaten werden in der zehnfachen Menge Alkohol aufgelöst.
Verarbeitung:
Die Politur wird mit einem Ballen dünn aufgetragen.
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 | Seife |
Natürliche Oberflächenbehandlung von Holzböden.
Das Parkett wird mit spezieller Holzseife behandelt und auch mit dieser gepflegt.
Der Boden bleibt diffusionsoffen und natürlich.
Seife besteht aus rein pflanzlichen Stoffen und wird gelegentlich mit Ölen angereichert.
Auch als Pflegemittel für mit Öl imprägnierte Böden.
Schmutzempfindlichkeit: gering bis mittel
Pflegeaufwand: gering bis mittel
Raumluftbelastung während Verarbeitung: keine
Abgabe von Terpenen bei Nadelhölzern möglich
Raumluftbelastung nach Endhärte:
sehr geringe Abgabe flüchtiger Substanzen
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 | Urethan-Alkyd - Lack ( UA ) |
siehe Kunstharzlacke |
 | Wachsfirnis |
Zusammensetzung:
4 liter weiches wasser
4 kg gelbes Wachs
1/2 kg Seife
1/2 kg Sal tartari ( Kaliumnitrat )
Zubereitung:
Das Wasser in einem feuerfesten Gefäß zum kochen bringen. Darin die gefärbte Seife auflösen und das Wachs hinzufügen.
Anschließend das Sal tatari beimengen. Die Masse gut durchrühren und das Gefäß von der Feuerstelle nehmen. Es ist sorgfältig darauf zu achten das kein Schmutz in die Mischung kommt. Wenn das Wachsfirnis abgekühlt ist, gießt man ihn ehe er erstarrt, in ein innen glasiertes Tongefäß.
Zum Auftragen löst man diesen mit einer gewünschten Menge warmen Wassers auf. Das gewünschte Verhältnis ist; 1/4 kg gewonnener Wachsfirnis auf 1 1/2 Liter Wasser. Diese Komposition wird mit dem Pinsel dünn aufgetragen und nach einiger Zeit mittels einer steifen Bürste gut auf der Fläche verteilt und danach abpoliert.
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 | wasserbasierende Imprägnierungen |
Synthetische oder natürliche Öle und Wachse oder Harze mit Wasser als Verdünnungsmittel.
Schmutzempfindlichkeit: mittel
Pflegeaufwand: mittel
Raumluftbelastung während Verarbeitung:
Sehr geringe Geruchsbelästigung, vermutlich geringe bis sehr geringe Abgabe von flüchtigen Substanzen.
Raumluftbelastung nach Endhärte:
Geringe bis sehr geringe Abgabe von flüchtigen Substanzen. |
 | Wasserglas |
Zusammensetzung:
15 Gewichtsanteile pulverisierter Quarz oder reiner Quarzsand
10 Gewichtsanteile Pottasche
1 Gewichtsanteil Holzkohlenpulver
Zubereitung:
Die Zutaten werden in einem feuerfesten Behälter gut gemengt und acht bis zehn Stunden lang geschmolzen. Nach Erkaltung wird das erhaltene Glas pulverisiert und in circa fünf Teilen siedenden Wassers unter ständigem umrühren vermischt. Das verdampfende Wasser muss durch Zusatz heißen Wassers ersetzt werden. Circa fünf bis zehn Stunden kochen bis alles aufgelöst ist und auf der Oberfläche sich eine zähe, fadenziehende Haut bildet, welche untergetaucht wird.
Das Kochen wird fortgesetzt bis sich eine homogene, gallertartige, dünnflüssige Masse gebildet hat.
Wasserglas wird stets kalt aufgetragen.
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 | Wasserlacke |
Bezeichnung für Lacke mit geringen Mengen (>20 % ) Lösemittel und Wasser als Verdünnungsmittel
Acryl-,Alkyd-,Polyester-, Epoxid-,oder/und Polyurethanharze sowie Aditive in Wasser
Wasser dient als Verdünnungsmittel, dadurch geringe Lösemittelanteile.
Billige Wasserlacke und solche mit älterer Rezeptur enthalten oft N-Methylpyrrolidon, ein Hilfsmittel zur Filmbildung. NMP gilt als fruchtschädigend !!
Schmutzempfindlichkeit: gering
Pflegeaufwand: gering
Raumluftbelastung während Verarbeitung:
geringe Geruchsbelästigungen, vermehrte Abgabe von weniger gesundheitsbelastenden Substanzen
Raumluftbelastung nach Endhärte:
geringe bis sehr geringe Abgabe flüchtiger Substanzen |
 | Werksversiegelungen |
Werkseitige Oberflächenbehandlung von Holzböden / Fertigparkett.
lackiert: meist wasserbasierte Lacke, UV gehärtet
geölt: mit Trockenbeschleuniger
Schmutzempfindlichkeit: siehe geölte / lackierte Oberflächen
Pflegeaufwand: siehe geölte / lackierte Oberflächen
Raumluftbelastung während Verarbeitung:
im Werk
Raumluftbelastung nach Endhärte:
geringe Abgabe flüchtiger Substanzen |
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